Über mich
– seit den 1970er Jahren kontinuierliche künstlerische Praxis als Bildender Künstler
– Ausstellungen, Preise und umfangreiche Museumsankäufe
– Auftragsarbeiten für große Unternehmen
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– mehr als 40 Jahre pädagogische Tätigkeit, davon viele Jahre am musischen Gymnasium
– langjährige Kurse, Workshops und Dozenturen im eigenen Atelier, an Volkshochschulen und Sommerakademien
– jahrzehntelange Meditationspraxis, vertieft durch langjährige Schulung, Retreats und Gruppenarbeit
– intensive psychologische Selbsterforschung als Teil des eigenen Erfahrungsweges
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Ausstellungen, Preise, Ankäufe namhafter Museen sowie Kooperationen mit größeren und großen Unternehmen bilden den äußeren Rahmen. Wesentlicher als diese Stationen waren und sind für mich jedoch die Forderungen und Voraussetzungen der künstlerischen Arbeit selbst: genaues Wahrnehmen, Durcharbeiten von Widerständen, das Aushalten und Überwinden von Stockung und Nichtwissen, das Überstehen widriger Durststrecken, das Vertrauen in Prozess und letztliches Gelingen auf Grund von Vertrauen in zunächst unsichtbare, implizite Regelhaftigkeiten.
Und das sind nur einige Aspekte jener Gesetze, deren Nichtbeachtung (fast) immer Scheitern am Werk mit sich bringt.
In mehr als vier Jahrzehnte dauernder Tätigkeit als Gymnasiallehrer im Fach Kunst, überwiegend an einem musischen Gymnasium, hatte ich jede Gelegenheit alle erdenklichen Lern- und Lehrmuster zu erproben und alle nur erdenklichen Lernblockaden kennenzulernen. Zwei Jahrzehnte fortlaufender, aufeinander aufbauender Kurse und Workshops im eigenen Atelier, Dozenturen an VHS und an Sommerakademien haben dieses Wissen im freien Rahmen komplettiert. Aus der Praxis mit fast allen Altersgruppen ist eine Form der Vermittlung gewachsen, die, mehrfach fundamentiert, weder belehrt noch standardisierte Programme abspult, sondern aus integrierter und abrufbarer Erfahrung gespeist Erfahrung ermöglicht, vermittelt und bestätigt.
Mehrere in unterschiedlichen westlich-psychologischen Kontexten und Systemen eingebrachte Selbsterforschungen führten mich in eine ebenso lange Meditationsschulung und -praxis, vertieft durch kontinuierliche Retreats sowie eigen gehaltene Kurse. Meditation – hier als rational eingesetztes Investigationswerkzeug im eigenen inneren Raum verstanden – verfolgt selbst keinerlei religiöse oder esoterische Bestrebungen (ohne sie zu diskreditieren) und verbindet sich als eine der ältesten Introspektionstechniken insbesondere mit den Zielen der humanistischen Psychologie in ihrem Streben nach einem Erfahrungswissen, das jeder Übende solange zu überprüfen gehalten ist, bis er es vorbehaltlos aus sich selbst bejahen kann. In der sich überkreuzenden Verbindung beider Bereiche, in die sich Kunst und Pädagogik nahtlos einfügten, schärfte sich der Erfahrungsraum, aus dem heraus ich heute arbeite. Meine Arbeit zielt nicht auf schnelle Wirkung und oberflächliche Ergebnisse, sondern auf die Frage, wie Wahrnehmung klarer, Wille geklärter und kreatives Handeln in tragfähiger Weise integriert werden können – im Einzelnen ebenso wie in Gruppen und beruflichen Zusammenhängen.